Ein weiterer Zweig unserer Schule ist die Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung.

In dieser Schule werden vier dauerbeatmete Schüler und Schülerinnen im Alter von 10 – 16 Jahren in einer Klasse unterrichtet.

Alle Schüler und Schülerinnen leben im André-Streitenberger-Haus, das direkt neben der Schule liegt.

Auf Grund der schweren körperlichen Beeinträchtigung der Schüler und Schülerinnen ist der Unterricht auf vier Vormittagsstunden begrenzt.

Neben den beiden Lehrern Frau Schulenberg und Herrn Koch ist immer eine Krankenschwester anwesend.

Im Unterricht werden die sehr unterschiedlichen Lernbedürfnisse der schwerst mehrfach behinderten Schüler und Schülerinnen berücksichtigt.

Seit Mai 2006 haben wir in unseren Schulgebäuden zwei neue rollstuhlgerechte Unterrichtsräume bezogen.

Daneben gibt es noch einen Pflegeraum und einen Aufenthaltsraum für die Krankenschwester.
 

 
 

Aus der Schule für Kranke berichtet Ramesch.

Ich heiße Ramesch Walizada und bin 16 Jahre alt.
Ich wohne seit 2003 in einer Einrichtung für Beatmete und Körperbehinderte.
Diese Einrichtung trägt den Namen „André Streitenberger-Haus.“

Seit dem Jahre 2006 besuche ich mit anderen Bewohnern aus dem André Streitenberger-Haus eine Förderschule für körperliche motorische Entwicklung.
Diese Schule gehört zu der Kinder – und Jugendklinik in Datteln und sie liegt direkt neben dem Klinikgebäude.

Im Jahr 2006 haben wir zwei Schulräume bekommen.
In einem Schulraum unterrichtet uns Frau Schulenberg und in dem anderen Unterrichtsraum unterrichtet uns Herr Koch.

Außerdem gibt es einen Pflegeraum, wo die Schüler und Schülerinnen gepflegt werden, wenn es von Nöten ist.
Für den Fall, dass jemand geliftet werden muss, haben wir ein Schienenliftsystem. Meistens werden die Schüler und Schülerinnen jedoch getragen.

Es gibt einen Raum, wo sich die betreuende Krankenschwester während des Unterrichts aufhalten kann.

 

Der Unterricht beginnt um 9:00 Uhr und wird um 12:00 beendet.
Zur Erleichterung der Arbeit haben wir speziell angefertigte Hilfsmittel.

 

Wir haben besondere Tische, die man klappen kann und die mit einer magnetischen Fläche versehen sind.

Dies ermöglicht leichtes Arbeiten und bessere Konzentration.
Denn die Schüler und Schülerinnen können aus gesundheitlichen Gründen nicht gut auf ihre Rollstuhltische hinunter schauen.